Weltwassertag – Meine drei schönsten Momente am Meer

Heute ist #‎weltwassertag‬. An diesem Tag geht es darum, auf Wasserverschwendung hinzuweisen und Wasserprojekte zu unterstützen, was ich hier gern tue. Eine Organisation, die mir sehr am Herzen liegt, ist die Neven Subotic Stiftung, und das nicht nur, weil ich Neven Subotic so schön und schlau finde ;). Die Stiftung hat es sich zur Aufgabe gemacht, Kindern aus den ärmsten Regionen der Welt Zugang zu sauberem Wasser zu ermöglichen. Falls Ihr nicht wisst, wohin mit Eurem Geld, freuen sie sich sicher auch über Eure Spenden.

Das Thema „Wasser“ hat mich aber auch noch auf eine andere Idee gebracht – Es wird mal wieder Zeit für eine Liste. Da ich mich nur sehr schwer entscheiden konnte, was meine drei, fünf, zehn schönsten Strände waren, dachte ich, ich erzähle Euch die drei schönsten „Momente am Meer“, die mir spontan einfallen. Vielleicht kristallisiert sich ja bei längerem Nachdenken doch noch eine richtige Liste heraus.

(1) Picknick mit Papageitauchern auf Skellig Michael vor Irlands Westküste

Skellig Michael ist eine Felseninsel vor der Westküste Irlands. Im 7. Jahrhunderten haben Mönche hier ein Kloster auf der Felsspitze erbaut – wie auch immer sie das geschafft haben. Nach oben führen steile Steintreppen mit viel zu hohen Stufen, die auch von den verrückten Mönchen gebaut worden sind. An einem strahlenden Sommertag im August 2001 hatten wir das große Glück, das das ruhige Atlantikwasser die Überfahrt möglich machte, unser zahnloser Captain prophezeite uns lediglich ein wenig „Sea Spray“. Nach ca. 90 Minuten erreichten wir die Insel – klitschnass, da die See doch ein wenig wilder war als angekündigt, auf unserem Boot war die fotografierende Touristenschar nur so hin und her geflogen. Wir legten unsere Fleecejacken zum Trocknen aus und machten uns an den beschwerlichen Aufstieg und hatten riesiges Glück: Die ganze Insel war voller putziger Papageitaucher. Wir teilten unser Picknick mit ihnen und erfreuten uns an den tollpatschigen, bunten Lieblingsvögeln. Da man auf der Insel nicht übernachten kann, mussten wir irgendwann zurück zu unserem Boot. Der Captain verteilte wasserdichte Kleidung in Flecktarn-Optik, auch er hatte wohl in der Zwischenzeit bemerkt, dass die See etwas rauher war. Wir sahen aus wie Statisten bei Saving Private Ryan und lachten uns über uns selbst kaputt. Was für ein unvergesslicher Tag!

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(2) Cocktails in der Mittagssonne auf den British Virgin Islands

Auf den British Virgin Islands gibt es einen Signature Drink. Er heißt „Painkiller“, besteht aus Orangen- und Ananassaft, Kokoscreme, Muskat, Eis und viel Rum und gehört seit vielen Jahren zu meinen Lieblingsdrinks. Als wir 2008 zum ersten Mal das große Glück hatten, unseren Urlaub auf diesen ursprünglichen und exklusiven Karibikinseln unseren Urlaub zu verbringen, gehörte ein Ausflug zur Soggy Dollar Bar zum Pflichtprogramm. Denn hier wurde vor vielen vielen Jahren der Painkiller erfunden. Die Strandbar befindet sich auf der menschenleeren Insel Jost Van Dyke in einer der schönsten Buchten der BVI, der White Bay. Das Wasser sieht hier aus, als würde es im Dunkeln leuchten, so strahlend ist das Türkisgrün. Der Sand ist – wie sollte es beim Namen der Bucht auch anders sein – schneeweiß. Und zur Unterhaltung der amerikanischen Touristen ist der Strand gesäumt von coolen Beachbars, so dass es in der Nebensaison so ziemlich der einzige Ort auf den BVI ist, an dem so richtig etwas los ist. Wir nahmen die erste Fähre und planschten erst ein wenig im Badewannenwasser. Gegen Mittag zog es uns zur Soggy Dollar Bar. Damals wussten wir noch nicht, dass man dort nicht nur fantastisch trinken sondern auch sehr gut essen kann – also konzentrierten wir uns zunächst auf die Painkiller. Unter der karibischen Sonne zur Mittagszeit nicht die weiseste Idee von uns, ein paar von ihnen in uns reinzuschütten. Herrlich, was hatten wir einen im Tee! Wir genossen den Tag bis zu dem Moment, in dem uns einfiel, dass wir ja gegen Abend vom Hafen auf Tortola unseren Mietwagen wieder nach Hause fahren müssen…

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(3) Salzwiesenlamm und Sonnenbrand in St. Peter Ording

217664_10150162285503772_3155946_nZwei Tage nach Ostern. Die Sonne scheint und zum Glück hatten wir einen Kurzurlaub in Sankt Peter Ording geplant. Mit unseren Mietfahrrädern erkundeten wir den Strand, die Dünen und die Ortschaften. Da wir von den lustigen ortstypischen Strandrestaurants auf Stelzen magisch angezogen wurden, wurden Proviantpausen immer dort gemacht. Am Allerallerschönsten war es in der Seekiste auf der Böhler Sandbank bei Ebbe. An einem sonnigen, aber sehr windigen Tag verbrachten wir Stunde um Stunde hinter den schützenden Scheiben der Stelzenterrasse. Das Essen war köstlich, vor allem das Salzwiesenlamm – mein Freund Thomas kann seitdem an keinem Lämmchen mehr vorbei gehen, ohne „Lecker“ zu sagen. Am Abend hatten wir einen der fiesesten Sonnenbrände unseres Lebens – aber das war es wert! Und jetzt habe ich Sehnsucht nach Frühling…

 

 

 

 

 

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